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Psychosoziale Auswirkungen 

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Verlust der Persönlichkeit.
Verliert ein Mann seine Erektionsfähigkeit, so verliert er möglicherweise einen wichtigen Teil seiner Persönlichkeit.
Entscheidend sind hierfür die vielfältigen psychosozialen Folgen, die ein „Impotentsein“ für den Mann hat. Er erlangt keine sexuelle Befriedigung mehr und allein das ist für ihn eine sehr schwerwiegende Beeinträchtigung. Sein Selbstwertgefühl gerät ins Wanken. Und durch weitere „Fehlversuche“ sinkt das Vertrauen in seine Identität immer weiter. Wiederholte Misserfolge entziehen ihm aber auch die Möglichkeit, Nähe und Geborgenheit zu seiner Partnerin auszudrücken. Er zieht sich zurück. Und dieser Rückzug bezieht sich nicht nur auf seine Partnerschaft. Häufig sind Berufsleben und soziale Kontakte ebenfalls betroffen.

Verlust von Beziehungen.
Bei langjährigen Erektionsstörungen wirken sich Depressionen und Isolation oft in alle Lebensbereiche aus: In der Partnerschaft wird die Kommunikation zur Partnerin unterbrochen, weil sie eine dauernde Erinnerung an das Problem darstellt. Und auch ein Rückzug von anderen Männern, insbesondere bisherigen Freunden, ist oft der Fall. Schließlich der Rückzug vom eigenen Ich, denn „ich bin nicht mehr der, der ich einmal war.“

Angst vor dem Arztbesuch.
Viele scheuen das Gespräch mit ihrem Arzt, obwohl sie schon lange Probleme haben. Auch wenn sie wegen anderer Erkrankungen behandelt werden, fehlt ihnen einfach der Mut, ihr Erektionsproblem anzusprechen. Dabei kann die momentan behandelte Herz-Kreislauf-Erkrankung, Fettstoffwechselstörung oder Diabetes dieselbe Ursache haben!

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