Was sind chronische Wunden?
Chronische Wunden sind Hautwunden, bei denen trotz sachgerechter Behandlung die Heilungsphase länger als zwei Monate dauert. In Deutschland leiden etwa 2,5 Millionen Menschen an einer chronischen Wunde. Zu den häufigsten chronischen Wunden zählen dabei das Druckgeschwür, das Beingeschwür und Diabetische Fußwunden.
Druckgeschwür Ein Druckgeschwür (Dekubitus) ensteht durch einen permanenten Druck auf die Haut und die dadurch bedingte verminderte Durchblutung des Bereichs. Zunächst zeigt sich eine starke Rötung an der betroffenen Hautstelle. Innerhalb weniger Stunden kann dort ein kleiner Hautdefekt entstehen. Dieser Hautdefekt wird bei längerem Druck auf die Haut größer und kann bis in die tiefen Hautschichten reichen. Druckgeschwüre entstehen zumeist am Steißbein, an den Fersen, Ellenbogen oder Schulterblättern.
Beingeschwür Unter einem Beingeschwür (Ulcus Cruris) versteht man eine schlecht heilende Wunde am Unterschenkel. Ursache ist eine Mangeldurchblutung der betroffenen Stelle. Auch diese Wunde ist zunächst klein, kann aber im Laufe der Zeit größer werden.
Diabetische Fußwunden Diabetische Fußwunden entstehen als Folge einer Zuckerkrankheit (Diabetes). Der Heilungsverlauf der Wunde wird durch die Zuckerkrankheit und andere Faktoren gestört.
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