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Familiäre Polyposis 

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Familiäre adenomatöse Polyposis (FAP)

Bei der FAP handelt es sich um eine autosomal dominant vererbbare Erkrankung. Dies bedeutet, dass eine Person, die unter dieser Erkrankung leidet, die FAP mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% an ihre Kinder weitervererbt. Allerdings lässt sich bei einem Drittel der Betroffenen kein eindeutiger Erbgang nachweisen. In diesen Fällen muss der Gendefekt also neu entstanden sein. Die Erkrankungswahrscheinlichkeit für Darmkrebs liegt bei der FAP bei 100%. Sie ist für ca. 1% aller Rektumkarzinome verantwortlich. Die ersten Polypen fangen oft im 10. Lebensjahr an sich auszubreiten. Da das Risiko einer bösartigen Geschwulst bei 100% liegt, werden dem Betroffenen vor dem 20. Lebensjahr die befallenen Darmabschnitte entfernt und ein künstlicher Darmausgang (Stoma) angelegt.

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