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Voraussetzungen für eine Rückverlegung 

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Was sind die Voraussetzungen für die Rückverlegung?

Endgültig ist ein Stoma nur für Betroffene, bei denen aufgrund von tief sitzenden Tumoren auch der Schließmuskel am unteren Ende des Dickdarms entfernt werden musste. Denn ohne diesen Muskel ist der Stuhlgang nicht zu kontrollieren. In allen anderen Fällen besteht grundsätzlich die Möglichkeit, den künstlichen Ausgang zurückzuverlegen.

Eine abgeheilte Darmverbindung ist wichtig.
Üblich ist es, mindestens 3 Monate mit der Rückverlegung eines Stomas zu warten. Verwachsungen, die 10 bis 14 Tage nach der Operation entstehen, verschlanken sich nach ca. 3 Monaten wieder und sind dann leichter zu trennen. 3 Monate sind als grobe Richtlinie zu sehen, denn ob eine Rückverlegung möglich ist, hängt von weiteren Faktoren ab.

Therapien und Entzündungen müssen abgeschlossen bzw. abgeheilt sein
Eine Rückverlegung des Stomas ist zudem nur dann möglich, wenn ergänzende Therapien, etwa eine Chemotherapie oder Bestrahlung, abgeschlossen sind. Bei Erkrankungen wie Morbus Crohn wird der temporäre Ausgang erst dann verschlossen, wenn die Entzündung abgeheilt ist und sich der betroffene Darmabschnitt erholt hat. Dies kann auch neun bis zwölf Monate dauern.

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