Spina bifida ist das Ergebnis eines Defektes in der Wirbelsäule, der vor der Geburt entsteht. Warum dieser Defekt auftritt, ist unbekannt.
Symptome der Spina bifida Die Anzeichen der Spina bifida sind je nach Form und Schwere der Erkrankung unterschiedlich. Bei Kindern, die mit der leichtesten Form geboren werden, ist oft kein äußeres Anzeichen zu entdecken. Ein Geburtsmal oder eine Delle in der Haut auf Höhe der unteren Wirbelsäule können jedoch erkennbar sein. Andere Formen gehen mit deutlichen Anzeichen der Krankheit einher: Dem Kind kann bei der Geburt eine mit Flüssigkeit gefüllte Blase aus dem Rücken treten, die mit oder ohne Haut bedeckt ist. Folgeschäden bei Spina bifida Die Folgeschäden der Spina bifida setzen meist früh in der Kindheit ein, können aber auch erst im Erwachsenenalter auftreten. Typische Folgeerscheinungen sind: - Rückenschmerzen
- Muskelschwäche in den Beinen
- Störungen der Darmfunktion
- Störungen der Blasenfunktion.
Die schwerste Form der Spina bifida kann zur Lähmung oder vollständigen Gefühlstaubheit der Beine führen. Schlimmstenfalls kann der ganze Unterkörper gelähmt sein, und die betroffene Person kann ihre Blasen- oder Darmfunktion nicht mehr kontrollieren. Erwachsene Männer mit Spina bifida haben häufig Erektionsstörungen.
Wiederkehrende Harnwegsinfektionen können die Nieren schädigen. Wassereinlagerungen im Gehirn (bei gestörtem Kreislauf der Hirn-Rückenmarks-Flüssigkeit) können die Gehirnfunktion beeinträchtigen.
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