Zunächst wird durch eingehende Untersuchungen festgestellt, um welche Art der Inkontinenz es sich handelt. Denn nicht jede Form der Harninkontinenz kann nachhaltig operiert werden. So wird derzeit daran geforscht, inwieweit die Dranginkontinenz mit Substanzen behandelt werden kann, welche hemmend auf die Reizweiterleitung der Nerven wirken (Botulin Toxin). Dies betrifft Männer und Frauen in gleichem Maße.
Bei der Belastungsinkontinenz sind am häufigsten Frauen betroffen, da der Beckenboden ganz anders aufgebaut ist und im Zyklus des Lebens ganz anderen Belastungen (z. B. Entbindung) ausgesetzt ist. Männer dagegen leiden in erster Linie nach Eingriffen an der Prostata an unterschiedlich ausgeprägter Belastungsinkontinenz. Hier können Unterspritzungen des Schließmuskels die Heilung oder zumindest eine Besserung bringen.
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Operative Behandlungsmöglichkeiten
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