Eine ausführliche Anamnese ist der erste Schritt...... für eine gründliche Überprüfung möglicher psychischer Inkontinenzauslöser und ist neben der medizinischen Befunderhebung unerlässlich. Es gilt, sich ein möglichst genaues Bild der Situation des Betroffenen zu machen und dann über Ansätze einer pflegerischen Intervention zu entscheiden.
Zur Anamnese gehört in der Regel die Klärung folgender Punkte: - Orientierung des Betroffenen (Zeit, Räumlichkeiten, Blasenentleerung)
- Mobilität und Aktivität (Gehfähigkeit, Bewegungsfähigkeit)
- Äußerungsfähigkeit (Sprache)
- Sehfähigkeit
- Hilfsmittelauswahl
- Selbständige Benutzung der Toilette und/oder Gebrauch von Hilfsmitteln zur Entleerung
- Körpergewicht
- Verdauung
- Medikamente (z.B. Diuretika, Sedativa, Barbiturate)
- Flüssigkeitszufuhr (harntreibend?, Menge)
Wichtig ist zudem die Frage nach der Einstellung des Betroffenen gegenüber der Inkontinenz. Durch diese Fragen soll ermittelt werden, wie groß seine Bereitschaft bzw. Fähigkeit zur Kooperation und zur aktiven Unterstützung der Therapie ist.
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