Was Sie bei Auslandsreisen beachten solltenBei Auslandsaufenthalten bietet sich die postlagernde Lieferung an. Sie müssen dann im Zielland nur die angegebene Poststelle aufsuchen, um Ihr Material zu bekommen. Beachten Sie jedoch, dass es zu erheblichen Verzögerungen auf dem Postweg kommen kann. Führen Sie falls vorhanden Patientenpass und Medikamentenausweis mit sich, damit Sie bei Grenzübertritten die Kontrollen ohne Probleme passieren können. Mit einem Notfallausweis, in dem die wichtigsten Punkte auch in Englisch nachlesbar sind, erhalten Sie auch im Ausland qualifizierte Hilfe. Notieren Sie darin auch Adresse und Telefonnummer Ihres behandelnden Arztes, damit bei Bedarf telefonisch Kontakt aufgenommen werden kann.
Was Sie zusätzlich bei Flugreisen bedenken sollten Bei kurzen Flugreisen bietet es sich an, die Blase unmittelbar vor dem Abflug zu entleeren. Bei Langstreckenflügen ist es möglich, sich unter einer mitgeführten Decke mit einem Komplettsystem zu katheterisieren. Flugbegleiter reagieren in der Regel sehr einfühlsam. Sollte es diese Möglichkeit nicht geben, besprechen Sie mit Ihrem Arzt eine mögliche Urindauerableitung für die Dauer des Fluges. Denken Sie bei Langstreckenflügen auch an die Zeitverschiebung, die eine Veränderung im Katheterisierungsrhythmus bedeuten kann.
Denken Sie an die Vorschriften bezüglich Flüssigkeiten im Handgepäck Auf allen Flügen, die in der EU starten, dürfen seit November 2006 Flüssigkeiten nur noch in geringen Mengen im Handgepäck mitgenommen werden. Alle Flüssigkeiten - darunter fallen auch Cremes, Gels, Mascara oder Lotionen - müssen in Behältnissen bis jeweils maximal 100 ml Fassungsvermögen in einem transparenten, wiederverschließbaren 1-Liter-Beutel verstaut sein. Wer während des Flugs an Bord größere Mengen an flüssigen Medikamenten, Spezialnahrung oder Spülflüssigkeiten benötigt, hat zwei Möglichkeiten: Entweder verteilt man die Flüssigkeiten - falls möglich - auf mehrere kleine Behälter (wobei auch hier gilt: der wiederverschließbare Beutel darf nur ein Volumen von höchstens einem Liter fassen) oder man weist mit einem ärztlichen Attest nach, dass gesundheitliche Gründe die Mitnahme im Handgepäck erforderlich machen. Die Pressestelle des Bundesministeriums für Inneres weist jedoch darauf hin, dass sich in diesem Fall eine rechtzeitige Kontaktaufnahme mit der jeweiligen Fluggesellschaft empfiehlt.
Coloplast-Hilfsmittelpass Bei einer Flugreise kann es bei Kontrollen an Flughäfen zu Problemen mit dem im Handgepäck mitgeführten Material zur Inkontinenzversorgung kommen. Eine tolle Hilfe dabei ist der Hilfsmittel-Pass, er dient zur Vorlage bei der Gepäckkontrolle am Flughafen. In acht verschiedenen Sprachen wird erklärt, dass der Inhaber des Passes Verwender von Inkontinenzprodukten ist und welche das sind. Direkt auf dem Pass kann Ihr Arzt Ihre medizinischen Versorgungsartikel bestätigen, die Sie auf Reisen mit sich führen müssen, wie z. B. Katheter, Urinbeutel, Kondom-Urinale oder Anal-Tampons. Durch eine spezielle Faltung ist der Pass nicht viel größer als eine Kreditkarte und lässt sich somit bequem im Geldbeutel oder der Hosentasche mitführen. Bestellen Sie hier kostenfrei den Coloplast-Hilfsmittelpass.
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